WhereScape zur Marktentwicklung

Automatisierung ist beim Data Warehousing entscheidend

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Neil Barton, CTO von WhereScape
Neil Barton, CTO von WhereScape (Bild: WhereScape)

Neil Barton, CTO von WhereScape, wagt einen Ausblick in die Data-Warehousing-Landschaft 2018. Dem Experten zufolge wird Automatisierung für Anwender künftig an Bedeutung gewinnen.

Wie Barton ausführt, bauten Entwicklerteams Data Warehouses bisher manuell und ohne primären Fokus auf Effizienz. Mittlerweile ist ein Großteil der Arbeiten automatisierbar, was die Bereitstellung von Daten beschleunigt. Zudem werden manuelle und redundante Vorgänge beseitigt, der Entwicklungsprozess an sich rückt in den Fokus. Der WhereScape-CTO erwartet für das aktuelle Jahr weitere Fortschritte bei Automatisierung, Cloud und DevOps: Die Technologie wird auf die Bedürfnisse der Unternehmen abgestimmt sein, zudem wird das Zusammenspiel neuer Datenplattformen mit traditionellen relationalen Datenbanken an Bedeutung gewinnen. Letzteres ermöglicht den Einsatz einer breiteren Palette an Verarbeitungsfunktionen sowie eine flexible und skalierbare Umgebung. Automatisierung nimmt dabei eine zentrale Rolle ein.

Massive Datenströme dank IoT

Barton rechnet außerdem damit, dass Unternehmen verstärkt auf IoT-basierte Verfahren setzen. Dabei fallen riesige und komplexe Datenmengen an, die von großem Nutzen für die Analytik sind. Um das Potenzial voll auszunutzen, sind Technologien zur Bewältigung konstanter Datenströme erforderlich. Zudem sind fortschrittliche Analysemethoden auf Basis von beispielsweise maschinellem Lernen oder Deep Learning nötig, um effiziente Analysen und verwertbare Einblicke zu erhalten.

Im Zusammenhang mit zunehmender Datenerhebung rücken auch Data Lakes wieder in den Fokus. Neil Barton sieht hier vor allem Potenzial für den „Schema-on-Use“-Ansatz und dessen Auswirkungen auf Data-Quality-Programme und -Praktiken. Er geht davon aus, dass nur gut verwaltete Data Lakes erfolgreich sein werden. Bei korrekter Einrichtung bieten sie ein dynamisches, unstrukturiertes Repository für alle Daten und Informationen eines Unternehmens. Es gewährleistet Flexibilität und ebnet den Weg für künftige Self-Service-Analysen.

„Cloud first“ wird Alltag

Bezüglich der Cloud prognostiziert der Experte, dass „Cloud first“ zur Normalität wird. Eine große Herausforderung liegt dabei im Übergangszeitraum, in dem Daten sowohl On-Premise als auch in der Cloud vorzuhalten sind. WhereScape arbeite laut Barton bereits gemeinsam mit Unternehmen an automatisierten hybriden Datenumgebungen und erwarte hierbei künftig deutliches Wachstum.

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