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Datensammlung wird gegen Mehrwert akzeptiert Anwender tauschen Sicherheit oder Geld gegen Big Data

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Für Verbraucher ist Big Data oft ein reines Tauschgeschäft: Sehen sie ein Plus an Sicherheit oder einen finanziellen Mehrwert, wird die Datensammlung und -analyse durch den Anbieter akzeptiert.

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Den meisten Nutzen sehen Verbraucher in Preisvergleichsportalen.
Den meisten Nutzen sehen Verbraucher in Preisvergleichsportalen.
(Steria Mummert Consulting)

Zu diesem Ergebnis kommen die Marktforscher von Steria Mummert Consulting in ihrer Studie „Potenzialanalyse Big Data Analytics“. Aus Kundensicht haben Big-Data-Anwendungsfelder wie Bewertung- und Preisvergleichsportale oder standortbezogene Dienste („Location-based Services“) einen besonders hohen Nutzen. Auch Smart-Meter-Lösungen, die Verbrauchsdaten auswerten, werden als hilfreich betrachtet.

Big Data im Auto: Ja, bitte!

Besonders bei einem deutschen Lieblingsthema zeigen sich die Verbraucher aufgeschlossen: dem Auto. Für mehr Sicherheit akzeptieren sie, dass ihre Daten verknüpft und autonom zwischen verschiedenen Unternehmen ausgetauscht werden. 69 Prozent befürworten die Übermittlungen von technischen Informationen, etwa indem das Fahrzeug der Werkstatt eine Störung meldet. Die beliebteste Big-Data-Anwendung ist mit 91 Prozent die Ortung eines gestohlenen Wagens. Car-to-Car-Kommunikation, etwa zur Information über Unfälle und Staus, wird von 82 Prozent als hilfreich gestuft.

„Diese Beispiele zeigen, dass Verbraucher für ein Plus an Mehrwert sogar die Abfrage von sensiblen Finanz- und Standortdaten billigen. Dadurch gewinnt das Thema Big Data an Akzeptanz bei Endkunden und verliert den Beigeschmack der Überwachung“, erläutert Dr. Carsten Dittmar, Senior Manager im Bereich Enterprise Information Management von Steria Mummert Consulting.

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