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Start-ups prästieren Konzepte rund um das Internet der Dinge 50 CODE_n-Finalisten zeigen Lösungen auf der CeBIT

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Rund 400 junge Unternehmen aus der ganzen Welt hatten sich mit ihren Geschäftsmodellen und Konzepten zum CODE_n-Wettbewerb „Into the Internet of Things“ beworben. Die 50 Finalisten werden auf der kommenden CeBIT ihre Lösungen präsentieren.

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Die Finalisten des CODE_n-Wettbewerbs sind auf der kommenden CeBIT vertreten.
Die Finalisten des CODE_n-Wettbewerbs sind auf der kommenden CeBIT vertreten.
(Bild: CODE_n)

„Wie in jedem Jahr sind wir nach der Auswahl der Finalisten total begeistert“, freut sich Ulrich Dietz, CEO der GFT Group und Initiator des CODE_n-Wettbewerbs. Die Bandbreite der Lösungen umfasst diesmal die Bereiche Industrie 4.0, Smart City, Future Mobility und Digital Life und zeigt mit ihrer Vielfalt die wirtschaftliche und gesellschaftliche Dimension der Themen. „Veränderung wird zum Dauerzustand. Wir stehen vor großen Herausforderungen. Unsere Finalisten zeigen, wie man diesen Herausforderungen begegnet. Das begeistert und gibt Zuversicht“, erklärt Dietz.

Internationales Teilnehmerfeld

Die Finalisten stammen aus Deutschland (20 Start-ups), den USA (4), Belgien, Frankreich, Großbritannien und Spanien (je 3) sowie den Niederlanden, Portugal und Ungarn (je 2). Ebenfalls vertreten sind Jungunternehmen aus Australien, Finnland, Irland, Kanada, Kroatien, Lettland, Norwegen und Polen. Besonders international geht es im Bereich Smart City zu: Dort stammen die elf Finalisten aus zehn Ländern. „Das Wachstum der Metropolen weltweit zu bewältigen und gleichzeitig die Lebensqualität der Bewohner zu erhalten oder sogar zu verbessern, dafür braucht es ganz neue Ideen. Innovative digitale Technologien werden hier helfen. Und es beeindruckt mich zutiefst, was für intelligente und kreative Ideen und Lösungsvorschläge die Finalisten für diese Zukunftsfelder entwickelt haben“, lobt Mark Smith, Managing Partner der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young.

Industrie 4.0 im Fokus

Die vielen deutschen Finalisten wundern Frank Riemensperger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Accenture Deutschland und des Arbeitskreises Smart Service Welt, indes nicht: „13 Finalisten setzen bei ihren Innovationen auf das industrielle Internet der Dinge, darunter neun deutsche – das zeigt eindeutig, welche Chancen der starke industrielle Kern in Europas größter Volkswirtschaft bietet. Insbesondere wenn es darum geht, die schier grenzenlosen Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, um internetbasierte Service-Geschäftsmodelle um die intelligenten Produkte herum zu entwickeln“, erklärt er. Im Bereich Industrie 4.0 setzen die Finalisten überwiegend auf Plattformlösungen, die Wartung, Verwaltung und Entwicklung von Machine-to-Machine-Anwendungen effizient abwickeln. Die Lösungen sind von 16. bis 20. März in Halle 16 der CeBIT zu sehen.

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