Seagate präsentiert IDC Whitepaper Data Age 2025

Weltweite Datenmenge verzehnfacht sich bis 2025 auf 163 ZByte

| Autor / Redakteur: Walter Schadhauser / Rainer Graefen

Anführer oder Nachzügler?
Anführer oder Nachzügler? (Bild: IDC, Seagate)

Wo kommen nur all die Daten her? Die Digitalisierung hat sicherlich ihren Beitrag zur schon jetzt riesigen Datenmenge geleistet. In Zukunft wird das Bedürfnis der Unternehmen nach immer umfassenderem Datenmaterial alle Datendimensionen "sprengen". Die von Seagate gesponsorte IDC-Studie verspricht zudem zahlreiche disruptive Datentrends, die die weltweite Datensphäre aus den Angeln hebeln werden.

Die Zahl der Verbraucher und Unternehmen, die mit den verschiedensten Endgeräten und in der Cloud Daten erzeugen, teilen und abrufen, wird weiterhin wachsen und frühere Prognosen weit übertreffen, prognostiziert die IDC Studie Data Age 2025. Nicht unwesentlich wird somit die Frage nach der Datenspeicherung, die weiter an Bedeutung gewinnen wird, denn sie bildet die Grundlage für den Großteil dieser Zukunftstechnologien.

Studiensponsor und Festplattenhersteller Seagate, rät Wirtschaftsentscheidern und Unternehmern allerdings, sich nicht von der Datenmenge beeindrucken zu lassen, sondern den Blick auf die Megatrends zu legen, die sich hinter dem massiven Datenwachstum der kommenden Jahre abzeichnen.

Das IoT dominiert die Datenproduktion

Während bisher Endverbraucher die größte Quelle der weltweit generierten Daten darstellten, erwarten die Autoren der Studie Data Age 2025 eine Verlagerung hin zu Unternehmen: Diese werden im Jahr 2025 60 Prozent der globalen Datenmenge erzeugen.

Durch Automation und Machine-to-Machine-Technologien (M2M) verlieren traditionelle Datenquellen an Bedeutung. Während die Datenerzeugung in den letzten zehn Jahren vor allem durch den Entertainment-Bereich getrieben wurde, wird das nächste Jahrzehnt durch den Zuwachs an produktivitätsgetriebenen und eingebetteten Daten sowie Bildern und Videos aus dem Nicht-Unterhaltungs-Bereich wie Videoüberwachung und Werbung geprägt sein.

Der Bericht zeigt zudem disruptive Datentrends, die die weltweite Datensphäre aus den Angeln heben werden – zum Beispiel die zunehmend lebenswichtige Bedeutung von Daten in unserer Gesellschaft, die Verlagerung der Daten in die Cloud und die Zunahme von Geräten, die ohne menschliches Eingreifen Daten erstellen.

Detailliertere Prognosen

Die Studie legt nahe, dass jedes Unternehmen von den wesentlichen Trends hinter dem Datenwachstum betroffen sein wird:

Die Evolution von Backoffice- zu lebenskritischen Daten: Bis 2025 werden knapp 20 Prozent der Daten in der globalen Datensphäre kritisch für unseren Alltag sein – und knapp 10 Prozent davon werden hyperkritisch sein.

Eingebettete Systeme und das Internet der Dinge (IoT): Bis 2025 wird jeder Mensch auf der Welt mit Internetzugang im Schnitt 4.800 Mal pro Tag mit vernetzten Geräten interagieren – das entspricht einer Interaktion alle 18 Sekunden.

Machine Learning ändert die Verhältnisse: IDC schätzt, dass der Anteil der globalen Datensphäre, der einer Datenanalyse unterzogen wird, bis 2025 um den Faktor 50 auf 5,2 ZByte ansteigen wird.

Mobil- und Echtzeitdaten: Bis 2025 wird über ein Viertel der erzeugten Daten aus Echtzeit-Daten bestehen. Davon werden wiederum 95 Prozent aus dem IoT stammen.

"Die wirklich spannenden Anwendungsmöglichkeiten liegen insofern in der Datenanalyse, neuen Geschäftsmodellen, neuen Denkweisen und neuen Ökosystemen in Branchen wie Robotik und Machine Learning und ihrem enormen Potenzial für Wirtschaft und Gesellschaft“, sagt Steve Luczo, CEO von Seagate.

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