Für KI und High Performance Computing

Nvidia stellt Volta-GPU-Plattform vor

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Jensen Huang während seiner Keynote auf der GTC.
Jensen Huang während seiner Keynote auf der GTC. (Bild: Nvidia)

Im Rahmen der GPU Technology Conference in San José hat Nvidia seine neue GPU-Rechenarchitektur „Volta“ präsentiert. Sie soll massive Fortschritte in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und High Performance Computing (HPC) ermöglichen.

Bei Volta handelt es sich um die siebte Generation der GPU-Architektur von Nvidia. Sie ist mit 21 Milliarden Transistoren ausgestattet und liefert dieselbe Deep-Learning-Rechenleistung wie 100 CPUs. Gegenüber der aktuellen Generation (Pascal) erreicht Volta eine fünffache Steigerung der Teraflops und übertrifft die zwei Jahre alte Maxwell-Architektur sogar um den Faktor 15. Damit übertrifft Volta die vom Mooreschen Gesetz vorhergesagten Verbesserungen um das Vierfache.

Kommender HPC-Standard

Nvidia geht davon aus, dass sich Volta zum neuen Standard im High Performance Computing entwickelt. Die Plattform soll sogar wissenschaftliches Rechnen und Data Science in Sachen Erkenntnisgewinne übertreffen. Ein einziger Server mit Nvidias ebenfalls neu vorgestellten Tesla-V100-Rechenzentrums-GPUs kann hunderte herkömmlicher CPUs im traditionellen HPC ersetzen.

Dafür sorgt der Einsatz folgender Technologien:

  • Tensor Cores zur Beschleunigung von KI-Workloads: Ausgestattet mit 640 Tensor Cores, liefert V100 120 Teraflops an Leistung für Deep Learning, was der Leistung von 100 CPUs entspricht.
  • Neue GPU-Architektur mit mehr als 21 Milliarden Transistoren: Sie verbindet CUDA-Kerne und Tensor Cores in einer einheitlichen Architektur und bietet die Leistung eines KI-Supercomputers in einer einzigen GPU.
  • NVLink bietet die nächste Generation der High-Speed-Interconnect-Verknüpfung von GPUs untereinander sowie von GPUs an CPUs mit bis zu doppelt so hohem Durchsatz im Vergleich zur vorherigen NVLink-Generation.
  • HBM2-DRAM mit 900 GB/s: In Zusammenarbeit mit Samsung entwickelt, erreicht der Hauptspeicher 50 Prozent mehr Memory-Bandbreite als GPUs früherer Generationen und unterstützt so den außergewöhnlichen Rechendurchsatz von Volta.
  • Volta-optimierte Software, einschließlich CUDA-, cuDNN- und TensorRT-Software, die führende Frameworks und Applikationen problemlos zur Beschleunigung von KI und Forschung einsetzen können.

KI treibt technologische Entwicklung

Künstliche Intelligenz treibt die größten technologischen Fortschritte in der Geschichte der Menschheit voran“, erklärte Jensen Huang, Gründer und Chief Executive Officer von Nvidia in seiner Keynote auf der GPU Technology Conference. „Deep Learning hat unersättlichen Bedarf an Rechenleistung. Tausende von Nvidia-Ingenieuren haben über drei Jahre damit verbracht, Volta zu entwickeln, um diesen Bedarf stillen zu können und um der Branche das lebensverändernde Potenzial von KI näher zu bringen“, ergänzt er.

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