Box kooperiert mit Google

Moderne Bilderkennung mit Google Cloud Vision

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Box hat Google Cloud Vision integriert.
Box hat Google Cloud Vision integriert. (Bild: Box Blog)

Box, Spezialist für Cloud Content Management, hat die Einführung fortschrittlicher Bilderkennungsmöglichkeiten für Unternehmensinhalte angekündigt. Dazu wird Google Cloud Vision integriert.

Die Integration ist derzeit als private Betaversion verfügbar. Box will damit maschinelles Lernen auf hohem Niveau nutzen, um Unternehmen bei der Optimierung ihrer Workflows zu helfen. Zudem soll die Integration von Google Cloud Vision in Box noch tiefere Einblicke in unstrukturierte Daten ermöglichen. „Durch das Zusammenspiel der maschinellen Lernfähigkeit von Google Cloud mit den kritischen Daten, die Kunden in Box verwalten und speichern, geben wir unseren Kunden zum ersten Mal die Möglichkeit, gigantische neue Wertschöpfung aus ihren Inhalten freizusetzen, manuelle Abläufe zu digitalisieren und Geschäftsprozesse zu beschleunigen“, meint Box-CEO Aaron Levie.

Ungenutztes Potenzial

Bilder machen in Box den Inhaltstyp mit dem zweitschnellsten Wachstum aus. Dennoch wurde ihr Wert bisher kaum genutzt. Mithilfe der maschinellen Lernfähigkeiten von Google Cloud Vision können Box-Kunden nun Einsichten aus Bildern gewinnen: Dazu zählen etwa das Entdecken von Objekten und Konzepten, Texterfassung mittels OCR, automatische Verteilung virtueller Stichwortetiketten sowie die einfache Erstellung von Metadaten in Bilderkatalogen. Dies soll Geschäftsprozesse automatisieren und Workflows branchenunabhängig beschleunigen.

Zudem bietet der Einsatz von Google Cloud Vision laut Box folgende Vorteile:

  • Schnellere Identifizierung von Problemen durch einfacheres Hinzufügen, Kennzeichnen und Durchsuchen von Bildern
  • Mehr Kollaboration in Teams durch die Verfügbarkeit aller Inhalte eines Projekts in einem einzigen Suchvorgang – inklusive Fotos von Whiteboards und handschriftlichen Notizen
  • Verbesserte Marketing-Abläufe durch DAM-Repositories (Digital Asset Management), die anhand von Metadaten und gespeicherten Suchvorgängen organisiert sind
  • Optimierte Recruiting-Prozesse durch das Hochladen eines Ausweisdokuments durch potenzielle Mitarbeiter auf Box, das die Informationen auf dem Dokument erkennt und bei Bedarf automatisch Hintergrundprüfungen auslösen kann
  • Verbesserte Kundenanwendung durch die Möglichkeit, Kunden Formulare scannen oder fotografieren zu lassen und damit automatisch Prozesse auszulösen

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