Industrielle Revolution im Fokus

IoT ist für das Diplomatic Council mehr als Technologie

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Das Internet der Dinge ist für das Diplomatic Council ein wichtiges Thema.
Das Internet der Dinge ist für das Diplomatic Council ein wichtiges Thema. (Bild: Diplomatic Council)

Das Internet der Dinge (IoT) wird in den kommenden Jahren den Alltag der Menschen weltweit nachhaltig verändern. Um sich mit den entsprechenden Auswirkungen zu befassen, hat das Diplomatic Council ein Forum etabliert.

Beim Diplomatic Coucil handelt es sich um einen globalen Think Tank, der die Vereinten Nationen berät. Die Organisation versteht IoT nicht nur als Technologie, sondern als Motor für die Veränderung der Lebensgrundlagen der Menschheit. So hat beispielsweise die Commission on Science and Technology der Vereinten Nationen das Internet der Dinge als Schlüsselthema in die Agenda bis 2030 aufgenommen. „Das Internet of Things bildet die Brücke zwischen der Digitalisierung der Welt und der alltäglichen Realität und stellt damit eine fundamentale Evolution mit weitreichenden Folgen für die Zukunft der gesamten Zivilisation dar“, erklärt der Sonderbeauftragte Dr. Michael Fuchs.

Mehr Debatte

Das Diplomatic Council drängt deshalb auf eine verstärkte internationale Debatte rund um die Digitalisierung der Zivilisation und die entsprechenden Folgen. So berge die Digitalisierung ein großes Potenzial für Wirtschaft und öffentlichen Sektor. Regierungen, Privatsektor und Zivilgesellschaft seien gleichermaßen gefordert, in ihren jeweiligen Rollen gemeinsame Prinzipien, Normen, Regeln und Vorgehensweisen zur Entscheidungsfindung rund um Weiterentwicklung und Nutzung der Digitalisierung zu erarbeiten.

Fairer Interessenausgleich

Die Chancen der Digitalisierung sollen allen Menschen auf der Welt gleichermaßen zugutekommen, findet das Diplomatic Council. Ein fairer Ausgleich der Interessen wird daher angestrebt. Auf der Homepage der Organisation ist ein Whitepaper zum Thema IoT verfügbar, das die Eckpfeiler dieses Konzepts behandelt. Es ergänzt eine weitere Abhandlung, die sich mit den Auswirkungen von Software auf Wirtschaft und Zivilgesellschaft befasst.

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