Kommentar von Matthias Maier, Splunk

Geschäftsprozesse verbessern durch die Macht der Daten

| Autor / Redakteur: Matthias Maier / Nico Litzel

Der Autor: Matthias Maier ist Technical Evangelist, EMEA, Splunk
Der Autor: Matthias Maier ist Technical Evangelist, EMEA, Splunk (Bild: Splunk)

Roboter, Industrieanlagen, Fahrzeuge, Heizungssysteme aber auch IT-Server, Infrastrukturen und neue Digitale Dienste und Plattformen generieren permanent Daten. Mit ihnen lassen sich Geschäftsprozesse optimieren und Schwierigkeiten frühzeitig erkennen. Operational-Intelligence-Plattformen wie Splunk bilden den technischen Mittelpunkt für die Analyse unterschiedlichster Datenarten. Sie gewähren Echtzeiteinblicke für bessere Entscheidungen und erlauben eine effiziente Unternehmenssteuerung.

Durchschnittlich 29 Prozent des IT-Budgets sind für digitale Transformationsprojekte reserviert. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Wegbereiter des digitalen Wandels: ein datengestützter Ansatz“ von IDG bei mehr als 400 Unternehmen in Deutschland, den USA und dem Vereinigten Königreich. Demnach erwarten rund 67 Prozent der Befragten, dass sich die Budgets für die digitale Transformation in den kommenden Jahren erhöhen wird.

Das große Interesse für die Digitalisierung kommt nicht von ungefähr: Technologische Entwicklungen wie Operational Intelligence (OI) in Verbindung mit Big Data ermöglichen es, fundierte Entscheidungen für die unterschiedlichsten Unternehmensabläufe zu treffen und so nahezu sämtliche Geschäftsbereiche zu optimieren. Das Prinzip: Detaillierte Echtzeiteinblicke in maschinengenerierte Informationen geben Auskunft darüber, was tief in einzelnen Systemen der IT-Infrastruktur vor sich geht.

Konkret sind moderne Datenplattformen in der Lage, täglich mehr als 100 Terabyte an unstrukturierten Maschinendaten zu verarbeiten. Diese riesige Menge an Informationen lässt sich dann für fundierte Analysen und bessere Entscheidungen in unterschiedlichen Unternehmensabläufen heranziehen.

Auf den Leib geschneidert – OI in der IT

Besonders häufig kommen Maschinendaten direkt in der IT zum Einsatz, wo auch der Ursprung ist: So lassen sich die aus IT-Systemen stammenden Informationen beispielsweise für eine genaue Fehlersuche analysieren – etwa im Zusammenhang mit Performance-Problemen. Web-Infrastruktur-Protokolle, Netzwerkdaten, Anwendungsdiagnosen oder Cloud-Service-Informationen bilden die Basis dafür, die gesamte IT-Leistung zu verbessern oder Optimierungen in einzelnen Bereichen anzustoßen. Bereits kurz nach der Sammlung dieser Informationen ist es möglich, auf bestimmte Vorfälle, Ausfälle und andere Probleme zu reagieren.

Darüber hinaus lassen sich Überwachungsmechanismen und Alarme entwickeln, um die gesamte IT-Infrastruktur inklusive der Applikationen permanent im Blick behalten zu können. Möglich wird das, indem Bedingungen, Trends und komplexe Muster erkannt werden. Schließlich ist es möglich, aktuelle Berichte und Datenvisualisierungen zu nutzen, die einen aussagekräftigen Überblick über die IT-Abläufe und aus unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen.

Auch für das IT-Thema Sicherheit eignen sich Maschinendaten trefflich. So ist es etwa möglich, forensische Untersuchungen in unterschiedlichen Ebenen der Infrastruktur durchzuführen, um beispielsweise vor oder nach einem Cyber-Angriff nach bestimmten Mustern zu suchen. Mit einer permanenten Überwachung und -bewertung sind IT-Verantwortliche damit in der Lage, ungewöhnliches Verhalten im Unternehmensnetz frühzeitig zu erkennen und potenziellen Bedrohungen vorzubeugen. Doch auch das Kerngeschäft kann mit der Untersuchung von Maschinendaten angekurbelt werden. Die Informationen aus der Plattform erlaubt es Unternehmensleitern, rasch auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren. Dazu gehört etwa die Historie der Interaktionen, welche ein Kunde mit einem Digitalen Dienst im Beschwerdefall hatte.

Durchblick im Informationsdschungel

Wichtigste technische Voraussetzung für die Optimierung der jeweiligen Geschäftsabläufe ist die technische Plattform, auf welcher die Daten gesammelt und ausgewertet werden. OI-Plattformen konsolidieren und indizieren zunächst die Informationen aus unterschiedlichsten Quellen. Auf Grundlage dieser Informationen lassen sich Muster erkennen und Korrelationen zu anderen Ereignissen definieren. Je einfacher die Abfragetechniken sind, desto mehr Benutzer können die Daten für Ihren Vorteil verwenden. Das schnelle Erstellen von einfachen Dashboards zeigt ein visuelles Bild über bestimmte Vorgänge und Zusammenhänge in IT- und Geschäftsprozessen und informiert sowohl über Engpässe und Probleme als auch über neue Marktchancen.

Finanzierung aus verschiedenen Fachbereichen ratsam

Wichtig bei allen Planspielen rund um die digitale Transformation: Entsprechende Initiativen sind vor allem dann erfolgreich, wenn die finanzielle Unterstützung nach Anwendungsfällen von unterschiedlichen Abteilungen getragen wird, so die Studie von IDG. Etwa 69 Prozent der Auskunftgeber erklärte, dass neben der IT als wichtigste Finanzierungsquelle häufig auch die Abteilung für Produktentwicklung in Frage kommt. Jeweils 30 Prozent sehen in den Bereichen Vertrieb und Kundenservice eine Budgetquelle, 27 Prozent erwarten Gelder aus dem Marketing.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44784901 / Analytics)