Application Performance Monitoring

Elastic übernimmt Opbeat

| Autor / Redakteur: Matthias Semlinger / Nico Litzel

Shay Banon, der CEO von Elastic, gab die Übernahme von APM-Spezialist Opbeat bekannt.
Shay Banon, der CEO von Elastic, gab die Übernahme von APM-Spezialist Opbeat bekannt. (Bild: Elastic)

Wie Shay Banon, der CEO von Elastic, in einem Blog-Eintrag verriet, übernimmt sein Unternehmen Opbeat, einen Spezialisten für Application Performance Monitoring (APM).

In dem Post führt Banon aus, dass er schon länger an APM interessiert sei. Schon seit den Anfängen von Elasticsearch habe er an die Bedeutung einer leistungsfähigen Suchfunktion zur Lösung verschiedenster komplexer Datenprobleme geglaubt.

Und die User (unter anderem Blizzard, Goldman Sachs und NetSuite) hätten diese Überzeugung bestätigt, indem sie Elastic-Produkte benutzten, um in Petabyte-großen Datenbestände wie Infrastruktur-Logs und -Metriken Einblicke in Echtzeit zu bekommen.

Auftritt Application Performance Monitoring

Application-Performance-Daten seien der nächste logische Schritt auf dieser Reise, und der Zusammenschluss mit Opbeat werde es dem Unternehmen erlauben, Entwicklungen im APM-Bereich voranzutreiben.

Opbeat habe ein spezialisiertes Application Level Monitoring entwickelt, das sich auf das JavaScript-Ökosystem konzentriert, also Node.js auf der Backend-Seite und AngularJS / React auf der Frontend-Seite.

Fehler schneller finden

Indem Opbeat den Entwicklern helfe, Auswirkungen von Änderungen des Applikations-Codes auf die Ende-zu-Ende-Leistung zu messen, helfe die Lösung auch dabei, Probleme schneller einzukreisen und zu beheben.

Durch die Integration von Metriken der Opbeat-Agenten in den flexiblen Data-Store von Elasticsearch und die Visualisierungs-Möglichkeiten von Kibana werde APM deutlich beflügelt.

Die künftige APM-Lösung von Elastic werde Entwickler Infrastruktur-Logs und –Metriken neben Application Performance-Daten in einem einzigen Dashboard analysieren lassen.

Stellungnahme der Opbeat-Gründer

Rasmus Makwarth und Ron Cohen erklären, Opbeat habe sich zum Ziel gesetzt, eine fortschrittliche APM-Lösung zu bauen, die auch wirklich für Entwickler gemacht sei. In modernen Organisationen sei es zunehmend üblich, dass Entwickler ihren eigenen Code während der Produktion überwachen müssten.

Dieser Wandel erfordere moderne APM-Tools, um den Entwicklern schnell zu Einsichten zu verhelfen, die als Grundlage für Entscheidungen dienen können. Opbeat biete eine Benutzeroberfläche mit tiefer Code-Integration, die Probleme bei der Produktionsanwendung auf den Source-Code der Entwickler abbilde.

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