Internet der Dinge

Dezentrale Geräteintelligenz bereichert offenen EEBus-Standard

| Autor / Redakteur: Hendrik Härter / Nico Litzel

Die EEBus-Initiative bekommt Zuwachs: Das in Dortmund beheimatete Unternehmen Lemonbeat will sein Know-how im Funk- und Batteriebetrieb in das EEBus-Technologiekonzept einbringen.
Die EEBus-Initiative bekommt Zuwachs: Das in Dortmund beheimatete Unternehmen Lemonbeat will sein Know-how im Funk- und Batteriebetrieb in das EEBus-Technologiekonzept einbringen. (Bild: Lemonbeat)

Die EEBus-Initiative bekommt Zuwachs: Das in Dortmund beheimatete Unternehmen Lemonbeat bringt sein Know-how im Funk- und Batteriebetrieb in das EEBus-Technologiekonzept ein.

Lemonbeat hat einen umfangreichen Software-Baukasten für das Internet der Dinge entwickelt, der Geräte mit eigener Intelligenz ausstattet. So können mit der sogenannten Lemonbeat smart Device Language (LsDL) Geräte unabhängig von einer zentralen Steuerung direkt miteinander interagieren. Dadurch werden IoT-Installationen zuverlässiger.

Lediglich relevante Daten wie etwa für Monitoring und Analyse werden zentral, beispielsweise in die Cloud, weitergeleitet. Eine Besonderheit ist die patentierte und stromsparende Sub-GHz-Funktechnik Lemonbeat Radio.

Sie ermöglicht hohe Bandbreiten bei großer Reichweite, ist sicher verschlüsselt und eignet sich speziell für Anwendungen in lokalen Netzwerken, bei denen herkömmliche Standards an ihre Grenzen stoßen. Erste Einsatzgebiete finden sich im Smart Home und durch die Kooperation von Lemonbeat mit Phoenix Contact auch in der Automatisierung gewerblicher Immobilien. Ein weiteres Anwendungsfeld ist Smart Metering.

Kommunikation der Branchenteilnehmer

Das von EEBus entwickelte Technologiekonzept SPINE = Smart Premises Interoperable Neutral-message Exchange ermöglicht die Kommunikation zwischen den Anwendungen unterschiedliche Branchenteilnehmer. SPINE ist ähnlich wie LsDL technologieneutral und basiert auf der Auszeichnungssprache XML. Beide setzen auf Internetstandards wie TCP/IP oder UDP auf. Dadurch sind grundsätzlich alle physikalischen Übertragungswege möglich, die diese Standards unterstützen.

„Die Intelligenz im Internet der Dinge verlagert sich immer weiter Richtung Endgeräte“, fügt Oliver van der Mond, Geschäftsführer Lemonbeat hinzu. „Technologisch sind sich SPINE und Lemonbeat sehr ähnlich. Wo Lemonbeat das Konzept um lokale Intelligenz erweitert, definiert SPINE zwischen den Mitgliedern diskutierte konkrete Use Cases.“

„Wir sehen in unserer Mitgliedschaft die große Chance, Vorteile aus beiden Welten zu kombinieren. So kommt etwa die Gebäudeautomatisierung nicht ohne Intelligenz im Raum aus. Lemonbeat bietet mit seiner Technologie ein völlig neues Ökosystem. Das kommt auch den anderen EEBus-Mitgliedern zugute, denen sich damit ganz neue Möglichkeiten für ihre Produkte und Lösungen eröffnen“, ergänzt van der Mond.

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