Blick ins Jahr 2030

Dell erwartet neue Beziehung zwischen Mensch und Maschine

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Technologien wie KI werden laut Dell bis 2030 zu großen Veränderungen führen.
Technologien wie KI werden laut Dell bis 2030 zu großen Veränderungen führen. (Bild: Dell EMC)

Bis zum Jahr 2030 wird sich die Beziehung zwischen Menschen und Maschinen in Richtung einer umfassenden Interaktion ändern. Zu diesem Schluss kommt Dell auf Basis einer IFTF-Studie.

In einigen Jahren werden Menschen in Arbeit und Alltag als „digitale Dirigenten“ fungieren. Dabei soll sich die Art und Weise des Lebens und Arbeitens radikal verändern. Zu diesem Ergebnis die Untersuchung „The Next Era of Human-Machine Partnerships“, die von Dell in Zusammenarbeit mit dem Institute for the Future (IFTF) durchgeführt wurde. Sie untersucht, wie Künstliche Intelligenz, Robotik, virtuelle Realität, Augmented Reality oder Cloud Computing den Alltag im kommenden Jahrzehnt verändern werden. Sie stellt fest: Bis 2030 werden alle Firmen Technologie-Unternehmen sein. Sie müssen daher schon jetzt darüber nachdenken, wie sie Infrastruktur und Mitarbeiter zukunftssicher machen.

Mehr Kreativität durch Interaktion

Der Report erwartet die folgenden Entwicklungen für die nächsten Jahre:

  • Bis zum Jahr 2030 wird die Abhängigkeit von Technologie zu einer neuen Art der Interaktion zwischen Menschen und Maschinen führen, die Kreativität und unternehmerische Denkweise fördert.
  • 2030 werden personalisierte Assistenten, die auf Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) arbeiten, ganz neue Möglichkeiten für die Unterstützung von Menschen schaffen.
  • Technologie wird nicht notwendigerweise Arbeitskräfte ersetzen, aber der Prozess, Arbeit zu finden und zu gewinnen, wird sich ändern. Der Arbeitsplatz wird in vielen Fällen kein konkreter Ort mehr sein.
  • Ein Großteil der Berufe des Jahres 2030, geschätzt rund 85 Prozent, ist heute noch nicht erfunden. Die Fähigkeit, neues Wissen zu gewinnen, wird von zentraler Bedeutung sein. Technologien wie Augmented Reality und Virtual Reality kommen dabei auf breiter Basis zum Einsatz.

Veränderte Lebensgewohnheiten

Zudem geht die Studie davon, dass die neuen Technologien durch massive Fortschritte bei Software, Big Data und Rechenleistung auch Einfluss auf das Alltagsleben haben werden. So wird Automation wesentlich effizienter sein und die Menschen in vielen Anwendungsfeldern unterstützen. Arbeit und tägliche Aktivitäten lassen sich besser als bisher steuern. Zudem können Unternehmen durch datengetriebene Vermittlungstechnologien künftig auf Talente aus aller Welt zurückgreifen.

„Die Umwälzungen werden nicht irgendwann passieren, sondern sind bereits in vollem Gange: 2030 ist morgen“, erklärt Doris Albiez, Senior Vice President & General Manager von Dell EMC Deutschland. „Es ist daher höchste Zeit, sich Gedanken über diese unmittelbare Zukunft zu machen, denn nur so können wir uns gut vorbereiten. Und genau darum geht es Dell Technologies mit der vorliegenden Untersuchung und den sich daran anschließenden Aktivitäten zu diesem Thema. Wir wollen besser darüber Bescheid wissen, wie unsere Zukunft aussieht“, ergänzt sie.

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