Eco Verband zu Smart Cities

Das Stadtleben im Jahr 2030

| Autor: Heidemarie Schuster

Der Eco Verband wirft einen Blick in die Glaskugel.
Der Eco Verband wirft einen Blick in die Glaskugel. (Bild: Pixabay)

Wie wird wohl die Zukunft aussehen? Mit dieser Frage hat sich auch der Eco Verband beschäftigt und ein Szenario aufgestellt, wie sich das Stadtleben bis zum Jahr 2030 entwickeln könnte.

Das Leben in den Städten der Zukunft soll laut dem Eco Verband angenehmer werden. Die Mobilität würde sich verbessert, ebenso die Lebensqualität im öffentlichen Raum sowie die Luft und Umweltqualität. Möglich machen soll das ein intelligentes Verkehrs-, Ressourcen- und Energiemanagement, das auch Lösungen zum autonomen und emissionsfreien Fahren einschließt.

„In den Bereichen Verkehr, Energie und Datenmanagement schafft die umfassende Vernetzung im Internet of Things (IoT) für Kommunen ein riesiges Optimierungs-Potenzial – und stellt die Verantwortlichen zugleich vor große Herausforderungen“, sagt Dr. Bettina Horster, Vorstand von Vivai Software und Direktorin IoT beim Eco Verband.

Smart City 2030

In der Smart City 2030 sind dem Eco zufolge zahlreiche Systeme und Sensoren mit den entsprechenden Technologien intelligent verbunden. „Eine Smart-Data-Plattform beobachtet Verkehrsflüsse und steuert diese intelligent“, sagt Dr. Jan Fritz Rettberg von der Technischen Universität Dortmund. „So lässt sich Parkraum managen und Staus und Lärm für die Bewohner der Stadt vermeiden, Kommunen können flexibel auf Anforderungen reagieren. Die Systeme würden auch die Grundlage für Investitionsentscheidungen in Infrastrukturprojekte bieten. Zuvor gelte es jedoch die Schnittstellen zu definieren, auf die entsprechende Anwendungen zugreifen können. Voraussetzung für viele neue Services sei die Freigabe der städtischen (Sensor-)Daten. Viele Kommunen in NRW tun dies bereits im Portal Open.NRW.

Intelligente Energieversorgung

Eine smarte Stadtentwicklung ist nachhaltig und setzt natürliche Ressourcen effizient ein, erklärt der Eco. Es entstünden mehr und mehr energieeffiziente Gebäude und Quartiere, die Energieversorgung werde zudem immer stärker lokal und regional gelöst. Windräder und Solaranlagen, darunter private Photovoltaikanlagen, würden einen großen Teil des Bedarfs abdecken und alle Bestandteile seinen miteinander vernetzt.

„In intelligenten Netzen können sich Strom-Verbraucher und -Erzeuger austauschen, dadurch können Elektroautos zu Zeiten geladen werden, wenn Strom günstig ist“, sagt Rettberg. „Mit neuen Konzepten und Services für E-Mobilität brauchen ohnehin immer weniger Menschen ein eigenes Auto, zukünftig könnten private Stellplätze öffentlich als Ladebuchten für Elektroautos angeboten werden.“

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