Innovationen für eGovernment und eHealth

Bundeswirtschaftsministerium fördert Big- und Smart-Data-Projekte

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling und Manfred Klein / Nico Litzel

Staatssekretärin Brigitte Zypries eröffnete die Konferenz „Smart Data – Deutschland und Europa auf dem Weg zu einer digitalen Datenökonomie“
Staatssekretärin Brigitte Zypries eröffnete die Konferenz „Smart Data – Deutschland und Europa auf dem Weg zu einer digitalen Datenökonomie“ (Bild: BMWi/Wolfgang Borrs)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert im Rahmen seines Technologieprogramm „Smart Data – Innovationen aus Daten“ 13 ausgewählte „Leuchtturmprojekte“, die sich mit der Entwicklung innovativer Dienste und Dienstleistungen befassen.

Einzelheiten zum Technologieprogramm „Smart Data – Innovationen aus Daten“ und zu den ausgewählten Projektvorschlägen waren unter anderem Thema auf der vom Bundesministerium am 22. April 2015 in Berlin veranstalteten Konferenz „Smart Data – Deutschland und Europa auf dem Weg zu einer digitalen Datenökonomie“.

Digitale Agenda

Laut Aussage des BMWi wird der Umsatz mit Big-Data-Lösungen für das Jahr 2017 auf weltweit über 50 Milliarden Euro geschätzt. Daher fördert das BWMi mit seinem Technologieprogramm „Smart Data – Innovationen aus Daten“ 13 so genannte Leuchtturmprojekte für smarte Datenlösungen mit 30 Millionen Euro. Das Programm ist Teil der neuen Hightech-Strategie sowie der Digitalen Agenda der Bundesregierung

Rohstoff der wirtschaftlichen Wertschöpfung

Dazu heißt es in der zugehörigen Mitteilung: „Daten sind im digitalen Zeitalter der Rohstoff für wirtschaftliche Wertschöpfung – ihre intelligente Nutzung ist die Quelle von Innovation und Wachstum. Unternehmen stehen vor der Herausforderung und Chance, eine immer größer werdende Menge an Daten effizient einzusetzen. Die Potenziale gerade für den Mittelstand sind enorm: Big Data kann die Triebfeder für innovative Geschäftsmodelle und Produkte werden.“ Ferner heißt es: „Wir wollen möglichst frühzeitig eine breite Nutzung von intelligenten Big-Data-Technologien anstoßen.“

Primäre Ziele

Das primäre Ziel besteht nach Aussage des BWMi darin, den künftigen Markt für Smart-Data-Technologien am Standort Deutschland zu erschließen. Von entsprechenden Technologien, die eine einfache Handhabbarkeit, vor allem in den Punkten Datensicherheit und Datenqualität versprechen, sollen in erste Linie kleine und mittelständische Unternehmen profitieren – Anbieter- wie Anwenderunternehmen gleichermaßen.

So sollen technische, strukturelle, organisatorische und rechtliche Hemmnisse beim Einsatz von Smart-Data-Technologien in Deutschland aus dem Weg geräumt werden.

Gesamtvolumen von 55 Millionen Euro

Neben den rund 30 Millionen Euro Fördermitteln, mit denen das BMWi das Programm „Smart Data - Innovationen aus Daten“ ausstattet, steuern die beteiligten Unternehmen und Organisationen weitere 25 Millionen Euro bei, sodass das Programm ein Gesamtvolumen von etwa 55 Millionen Euro hat. Der Schwerpunkt des Technologie­programms liegt in den Anwendungsbereichen Industrie, Mobilität, Energie und Gesundheit, wie sich anhand der 13 in der zugehörigen Bekanntmachung des BWMi aufgelisteten Projektvorschläge erkennen lässt.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43348076 / Industrie 4.0)