Höhere Umsätze dank IoT

Big Data als Wachstumsmotor nutzen

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Dr. Karsten Rönner, Geschäftsführer von Swarm64
Dr. Karsten Rönner, Geschäftsführer von Swarm64 (Bild: Swarm64)

Die zunehmende Datenflut schnell und effizient zu beherrschen, hat sich zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor entwickelt. Swarm64 hat einige Ratschläge parat, wie Unternehmen die riesigen IoT-Datenmengen in den Griff bekommen.

Big Data entwickelt sich zunehmend zum Wachstumsmotor für Unternehmen. Speziell IoT-Geräte sind derzeit auf dem Vormarsch – selbst im privaten Bereich, wie etwa Amazon mit Alexa demonstriert. Für Unternehmen ist der Umgang mit IoT-Geräten und den erzeugten Datenmengen aber oft mit technischen Hindernissen verbunden. Dr. Karsten Rönner, Geschäftsführer des Datenbankspezialisten Swarm64, hat aber einige Tipps parat, um das volle Potenzial der Daten zu erschließen.

Echtzeit hilft weiter

Um den Wert von IoT-Daten unmittelbar zu nutzen und damit Kundenzufriedenheit und -bindung zu verbessern, müssen die Informationen möglichst in Echtzeit verarbeitet und ausgewertet werden. „Die Geschwindigkeit ist der Dreh- und Angelpunkt. Wenn ein Unternehmen seine Daten nicht schnell genug auswertet, wird es von der Konkurrenz überholt werden. Echtzeitanalysen sind daher der Kern einer auf Wachstum und Kundenzufriedenheit angelegten IoT-Strategie“, erklärt Dr. Rönner. Dabei stoßen die Firmen oft auf Hindernisse: Geräte senden Daten nicht kontinuierlich, sondern in zeitlich ungeordneter Reihenfolge. Andere Informationen gehen verloren oder werden mehrfach gesendet. Zudem ist das Datenformat meist vom Gerät abhängig. „Unternehmen stehen hier vor der Herausforderung, die Daten schnell zu sortieren, zu klassifizieren und dann effizient zu verarbeiten. Die Reaktion auf Ereignisse, die aus den Daten abgelesen werden, muss so schnell von statten gehen, dass kontinuierliche Prozesse und Interaktionen mit Personen mit nur unmerklicher Verzögerung erfolgen“, verdeutlicht Dr. Rönner.

Erprobte Technik nutzen

Gerade die großen Big-Data-Spezialisten nutzen eigene Systeme und entsprechend geschulte Spezialisten. Diese Technologien und Fachleute sind aber rar gesät, was die Arbeit mit Big Data speziell für kleinere Unternehmen schwierig bis unmöglich macht. Hinzu kommt die zeitintensive Umsetzung der notwendigen technischen Umstellungen. „Um von den Vorteilen durch IoT und Big Data schnell zu profitieren, müssen Unternehmen erprobte und bereits im Haus verfügbare Technologien nutzen können. Diese Technologien müssen dann auch in der Lage sein, den Anforderungen zu genügen und Big Data verwalten können. Die Aufgabe besteht also darin, die technischen Voraussetzungen zu schaffen, beziehungsweise die bestehenden technischen Strukturen so zu optimieren, dass die Datenmengen schnell ausgewertet werden können. Eine IT-gestützte Beschleunigung der Datenanalyse ist ein möglicher Weg“, meint Dr. Rönner.

BI-Tools reichen nicht

Der Einsatz von Business-Intelligence-Tools allein reicht aber meist nicht aus, um die anfallenden Daten in Echtzeit auszuwerten. Erst in Verbindung mit einem entsprechenden technischen Fundament, wie etwa In-Memory-Datenbanken, ist die schnelle Analyse möglich. Allerdings sind diese Systeme aufgrund der Kosten nicht für die Vorhaltung großer Datenmengen in einer Datenbank geeignet. Eine Alternative sind Datenbeschleuniger mit FPGA-Technologie und entsprechend optimierte Software-Algorithmen. Swarm64 bietet eine entsprechende Lösung für MySQL, PostgreSQL und MariaDB an. An der Unterstützung weiterer Datensysteme arbeitet das Unternehmen bereits.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44813065 / Infrastruktur)