Digitalisierung

3 Tipps zur Einführung der Smart Factory

| Autor / Redakteur: Katharina Juschkat / Nico Litzel

Über die Bedeutung der Digitalisierung in der Produktionsentwicklung ist sich eine große Mehrheit bewusst. Bei der Umsetzung gibt es jedoch Unterschiede.
Über die Bedeutung der Digitalisierung in der Produktionsentwicklung ist sich eine große Mehrheit bewusst. Bei der Umsetzung gibt es jedoch Unterschiede. (Bild: Copa Data)

Laut einer Umfrage des Softwareentwicklers Copa-Data schreiben 87 % der produzierenden Unternehmen der Digitalisierung eine große Bedeutung zu – doch etwa ein Drittel stehen bei der Umsetzung noch am Anfang. 3 Tipps, wie die Umsetzung gelingen kann.

Industrie 4.0 ist überall das Thema – aber wie stehen die Unternehmen dazu? Der Softwareentwickler Copa-Data hat mehr als 700 Vertreter produzierender Unternehmen nach ihrer Einschätzung gefragt. Das Ergebnis: Über die Bedeutung der Digitalisierung ist sich eine große Mehrheit bewusst. Bei der Umsetzung gibt es jedoch Unterschiede. Mehr als die Hälfte der Unternehmen ist bereits dabei, auf digitale Lösungen umzustellen. Knapp 30 % der Unternehmen stehen bei der Umsetzung jedoch noch am Anfang.

In einem sind sich die Befragten weitgehend einig: Die Digitalisierung hat große Bedeutung für die Industrie und verändert diese nachhaltig. Das geben 87 % der Befragten an. In der Umsetzung sind die Zahlen weniger einheitlich. 39 % der Unternehmen stellen bereits auf digitale Lösungen um, wo es möglich ist. 19 % haben die Smart Factory als erklärtes Ziel – also eine vernetzte und mittels IT automatisch gesteuerte Produktion. Allerdings stehen 29 % der Unternehmen nach eigenen Angaben dabei erst am Anfang. Das Thema Industrie 4.0 ist auf den ersten Blick ein komplexes Thema – der Softwareentwickler gibt 3 Tipps, wie die Umstellung auf die Smart Factory dennoch gelingt.

3 Tipps für die Einführung der Smart Factory

1. Fangen Sie in kleinen Schritten an. Der Weg zur Smart Factory ist keine Revolution, sondern eine Evolution. In der Smart Factory ist die Produktion so vernetzt, dass sich alle Abläufe zentral koordinieren und mittels IT automatisch steuern lassen. Planung, Steuerung, Visualisierung und Analyse der Produktion können mit moderner Software optimiert werden. Doch die Einführung muss nicht in allen Bereichen gleichzeitig umgesetzt werden, sondern ist je nach Bedürfnis des Unternehmens schrittweise möglich.

2. Die Mitarbeiter sind entscheidend für den Erfolg. Im Zentrum sollte nicht die Technologie stehen, sondern der Mehrwert für den Anwender. Mitarbeiter aus dem Maschinenbau und der IT müssen dafür enger zusammenrücken und Verständnis für die Fragestellungen des anderen entwickeln. Für die Bediener der Maschinen sollte die Handhabung so einfach wie möglich sein.

3. Der Weg zur Smart Factory ist individuell. Es gibt nicht eine Lösung für alle. Unternehmen sollten mit Experten überprüfen, wo genau ihnen moderne Software den größten Nutzen bringen kann. Genau dort sollten sie die ersten Schritte gehen. Auch hier gilt: Im Mittelpunkt sollte nicht die Technologie stehen. Es geht nicht um die Frage, was mit moderner Technologie grundsätzlich möglich ist, sondern wie damit die eigenen Geschäftsziele besser erreicht werden können.

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